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Ich mein' ja auch die alten Maya, die mit den Federwuscheln und Opferzeugs, von denen das Zeug ja stammen soll. Nein, ich beschäftige mich n i c h t damit. Es gibt nur das Jetzt.
Sonntag habe ich mir dooferweise History angeseh'n. Zu faul zum umschalten, noch nicht müde, keine Ahnung warum ??? Da ging es um die Pest im Mittelalter (Bakterienstamm, der sich von China aus ausgebreitet hat). Faß das mal kurz zusammen: "...es herrschte eine Stimmung der kollektiven Angst..." und die Leute redeten schon Monate vorher darüber, dass irgendwelche Kaufleute irgendwo was gesehen hatten (Erzählungen, Kirche, usw). Das war's was ich mir davon gemerkt habe. Das dieses Bakterium bis heute rumschwirrt und existiert und immer existiert hat, war nebensächlich. Die haben sich damals schon vorher und dann wiederholt gegenseitig was eingeredet. Das ist jetzt eine ganz allgemeine Zusammenfassung und nur ein Beispiel (wo es damals auch noch andere Risikofaktoren gab; Immunsystem).
Aber wenn große Zeitungen den Weltuntergang für 2012 aufgrund von Dingern verkünden, die die Redakteure auch nur vom Hörensagen her kennen; dann seh ich da keinen Unterschied. Wenn irgendein Schnupfenvirus im Anmarsch ist und man macht genug Wirbel, verkaufen sich die Grippemittel gleich dreimal so gut. Wenn man einen Extremwinter propagiert, weil es seit 20 Jahren mal wieder ein bißchen geschneit hat, sind das Streusalz und die Schneeschieber knapp.
Ich glaube, wir (alle ringsum) haben uns seit Jahren immer mehr auf das verlassen, was uns vorerzählt wurde und sind unselbständig geworden im Denken. Ich weiß noch, vor knapp 20 Jahren (doch schon so lange her) war so ein Hype mit Nostradamus; Bücher über Bücher, extra Zeitschriften. Jeder hat in das Zeugs irgendwas reininterpretiert und die Berichte wurden immer negativer. Der Typ hat sonstwas für Fliegenpilze geschluckt und über einem dampfenden Schwefelkessel gehockt und dann hat er mit den Worten von vor 500 Jahren Dinge in Rätseln verklausuliert beschrieben, was heute als Flugzeugträger und Roboter gedeutet werden sollen. Gab es vor 500 Jahren auch schon selbsterfüllende Prophezeiungen ?????
Wenn es eine Neuentwicklung gibt, dann ist das meiner Meinung nach die, daß alles kritisch hinterfragt werden kann und auch wird. Die Mittel dazu (PC, Handy, ...) sind in rasender Geschwindigkeit geschaffen wurden. Natürlich wird immer von irgendwoher eine Meinung kommen, der erst mal alle nachrennen, aber es wird immer mehr geben, die hinterfragen und selber denken und das dann auch weitergeben.
Waren jetzt nur so meine Gedanken dazu, glaub ich bin vom Hundertsten ins Tausendste gerutscht. Zusammenfassend, es ist ja möglich, dass es die Leute und die Dinge damals alles gegeben hat, vielleicht auch dass ein Sinn hinter den Sachen steht. Man soll das alles aber da lassen, wo es war; die Pyramiden mit ihren Mumienflüchen in Ägypten, den Bibelcode in der Bibel (seit 2000 Jahren immer wieder umformuliert), den Mayakalender bei den alten Mayas usw. Nicht versuchen das damalige auf uns heute zu projezieren und nicht irgendwelche Bücher von irgendwelchen Büchern abschreiben, die sich dann als Bestseller verkaufen.
Wenn ich gegenfrage: Welche Voraussetzungen hätten erfüllt sein müssen, die für die Mayas den Weltuntergang bedeutet hätten ??? Eine Mißernte oder eine Überschwemmung oder was ... In welcher Dimension haben die damals gedacht und in welcher Dimension denken wir heute ????? LG
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