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 Betreff des Beitrags: ... und wenn ich einfach aufgebe?
BeitragVerfasst: Di Sep 08, 2009 2:25 pm 
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Hallo zusammen,

war hier schonmal jemand in einer Situation, die zu stagnieren schien, das einzige was ging, war die allgemein Situation - und zwar den Bach runter!

Was habt ihr gemacht? Dem Uni einfach gesagt "So, ich gebe jetzt auf! Mach, was Du willst!"?

Bei mir ist das vor einigen Tagen der Fall gewesen. Das fast-schlimmste ist eingetreten und ich habe aufgegeben. Fühlt sich komisch an, ich weiss jetzt, dass mich nichts mehr erwartet.
Ein bisschen wie Achterbahn fahren ohne sich festzuhalten. Man wird herumgeschüttelt und hat nicht mal das Bedürfnis zu schreien. Bevor die Fahrt nicht zuende ist, kann man ohnehin nicht aussteigen.

Hat jemand mal ähnliches erlebt?

Liebe Grüsse

Miss Lola

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... and I know I´ll always be blessed with love...


... wenn es da ist, werd ich feiern,
ich weiss, da ist noch mehr...


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BeitragVerfasst: Di Sep 08, 2009 5:49 pm 
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Beiträge: 117
Ein kluger mensch sagte mal:

wenn du abstürzt und dein fall nicht zu stoppen ist so hast du zwei möglichkeiten :

1. Du weinst und schreist und fürchtest dich vor dem tod

oder

2. Genieße den flug!

Wenn dir also außer dem freien fall nichts bleibt, so wähle doch einfach was dir angenehmer ist.

Ich meine das in keinster weise sarkastisch.


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BeitragVerfasst: Di Sep 08, 2009 6:35 pm 
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Ja, Miss Lola!

Das habe ich schon erlebt...bei mir fühlte es sich einmal an, als schwebte ich im luftleeren Raum. Ich schwebte schwerelos umher und es gab nichts zu lenken oder zu tun.
Ich beobachtete mich selbst und staunte, dass ich keine Panik, keine Angst und nichts empfand.
Es fühlte sich so an, als sei ich in einer Blase.

Vorher erlebte ich das totale Gefühlschaos von Panik bis "jetzt erst recht"! Ich war hyperaktiv, weil ich so versucht habe, etwas zu ändern, das Steuer herumzureißen und dann hatte ich das Gefühl von : Ihr könnt mich alle mal!" Und dann:
STILLE und das Schweben in der Blase.

Auf dem einen Seminar hatten wir das Thema "Stürzen, Fallen"
Da ging es um wirkliches Fallen, jetzt nicht gesellschaftlich, beruflich, sondern um das Hinfallen.
Erstaunlicherweise erzählten alle, die merken, dass sie stürzen und dann nicht denken: "Oh nein, Mist...dagegen." Sondern dabei denken "Fallen", diese dann wie ein nasser Sack in sich zusammensinken und sich NICHT verletzen. Das kann man wohl üben...ich habe festgestellt, ich denke dabei nix, versuche mich aber immer irgendwie festzuhalten oder gegenzusteuern, das hilft auch manchmal...oft mit "aua"...

Beim Autofahren gibt es auch Situationen, da kannst du nix machen, ausser vom Gas gehen und Lenkrad festhalten...der Versuch aktiv etwas zu tun, nutzt dann auch nix.

Das alles kann man ja auf deine Situation übertragen.
Manchmal ist es gut, aktiv zu sein, manchmal verletzt man sich dabei nur.
Das herauszufinden, was wann, ja- das ist eine Kunst und nennt sich wohl LEBEN... :wink:

Ich wünsche dir viel Vertrauen, beim Geschehen lassen und sonst auch alles Liebe!

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Herzlichst Peti
Erfahrungen sind ein wahrer Schatz, der sich verdoppelt, wenn man ihn teilt.
Was denkbar ist, ist machbar.


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BeitragVerfasst: Mi Sep 09, 2009 7:04 am 
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Schöner Beitrag, Peti! :)

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Mi Sep 09, 2009 11:58 am 
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..oh...danke... :)

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Herzlichst Peti
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BeitragVerfasst: So Sep 13, 2009 10:41 am 
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Beiträge: 21
"je tiefer katzen fallen, desto höher die überlebenschance. ab einer gewissen fallhöhe werden sie nicht mehr schneller, entspannen sich und richten ihre glieder optimal für die landung aus."


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BeitragVerfasst: Do Sep 17, 2009 10:05 pm 
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Ich würde auch sagen, das ist LOSLASSEN.
Bei einem Seminar von Bärbel hatte Dieter von seinem eigenem Erlebnis berichtet.
Gerade da wo die Situation total Aussichtslos erschien, wurde er ruhig und gelassen und fühlte sich dabei auch noch glücklich.
Und ich glaub,nächsten Tag geschah schon eine Wende.

Darum bin ich mir sicher, das wenn man diese Phase erreicht, sich fallen
läßt,sich mit der Situation abfindet und sich auch noch glücklich fühlt,schwebt
usw. Damit öffnet man das Tor zum Universum, zum Unterbewußtsein.
Und zu neuen Möglichkeiten die sich damit auftun.

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Wunder geschehen jetzt in meinem Leben


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BeitragVerfasst: Sa Sep 19, 2009 10:54 am 
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Registriert: Fr Mär 09, 2007 5:54 pm
Beiträge: 430
Wohnort: bei Düsseldorf
Hallo nochmal und ein dickes Danke schön für die Beiträge bisher :D

Interessant, dass es sich für jeden irgendwie anders und doch genauso wie bei mir anfühlt.

Bisher hat sich nicht sonderlich viel getan. Es sind noch ein paar doofe Sachen passiert, aber mir ist sogar das Schulterzucken und "Mir doch egal"-sagen zu anstrengend geworden. Wat sollet, passiert eben lauter Mist, ich hab mich damit abgefunden und wenn das Uni meint, es muss sowas liefern, dann soll es mal machen...

Wenn mich jetzt jemand fragt, was ich vom Leben, von anderen Menschen, vom Uni u.ä. erwarte, antworte ich nur noch "Nichts!" Denn genau SO ist es.

Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende wünscht
Miss Lola

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ich weiss, da ist noch mehr...


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BeitragVerfasst: Mi Sep 30, 2009 7:03 pm 
Ein großer Herzenswunsch ist gecrasht.
Dabei habe ich fest mit der Erfüllung gerechnet.
Was wenn man nicht mehr im freien Fall ist.
Was tun, damit der Aufprall, nicht mehr so weh tut.
Welchen Rat habt ihr für mich, dass ich das Ganze doch noch in eine andere Richtung lenken kann?
Vielen Dank
Markus


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BeitragVerfasst: Mi Sep 30, 2009 10:22 pm 
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Registriert: Mi Aug 19, 2009 11:51 am
Beiträge: 49
@sternenfunkeln.....ich weiß nicht, worum es bei dir geht.....aber manchmal mußt du einfach nur aus dem nichts anfangen.....und die richtigen puzzleteile finden...weil es ist alles eigentlich immer schon da irgendwo ;) ...und im endeffekt...von daher ist immer alles zu irgendwas gut, auch wenn man es nicht gleich sieht...liebe grüße und viel glück ;)


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